Risikolebens­versicherung Vergleich

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Versicherungssumme im Todesfall
Ihre Vorteile:
Absicherung Familie Icon Absicherung
der Familie
Schutz im Todesfall Schutz der Angehörigen
im Todesfall
Beiträge absetzbar Beiträge grundsätzlich steuerlich absetzbar
Absicherung Immobilien Icon Absicherung der Immobilien-
finanzierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall
  • Niedrige Beiträge hohe Versicherungssumme
  • Die RLV ist eine Individualversicherung
  • Laufzeit des Vertrages ist individuell anpassbar
  • Die RLV versichert Ihr Leben mit einer bestimmten Summe
  • Tritt der Versicherungsfall nicht ein, erfolgt keine Auszahlung
  • Die RLV ist ein reiner Todesfallschutz
  • Die RLV eignet sich nicht als Kapitalanlage oder Altersvorsorge
  • Für junge Familien mit geringem Einkommen

Schützen Sie sich
vor der Schuldenfalle

Schutz von:
  • Familie
  • Krediten
  • Baufinanzierung
Versicherungssumme im Todesfall

Risikolebensversicherung: Hinterbliebenenschutz und Absicherung von Krediten

Die Risikolebensversicherung (RLV) eignet sich nicht nur als Hinterbliebenenschutz, sondern federt auch die Kreditfinanzierung eines Eigenheims ab. Verstirbt die / der Versicherte während der Kreditlaufzeit einer Baufinanzierung, übernimmt die RLV die verbleibende Kredittilgung. Sie verhindert so die Veräußerung oder gar Zwangsversteigerung der Immobilie und schützt die Angehörigen vor der Schuldenfalle.

Ein Pluspunkt der Risikolebensversicherung ist definitiv der niedrige Beitragssatz der monatlichen Raten oder jährlichen Ratenzahlungen trotz hoher Versicherungssummen. Möglich ist dies, da es sich einzig um eine Absicherung nur für den Todesfall handelt. Tritt dieser nicht ein, hat man keinen Anspruch auf eine Rückzahlung der Beiträge. Die RLV ist also eine sehr uneigennützige Versicherung und insbesondere auch für Familien mit Kindern und unverheiratete Paare interessant. Sie eignet sich aber auch für Geschäftspartner, die über eine RLV das Unternehmen gegen Schicksalsschläge absichern.

Die Versicherungssumme beträgt im Idealfall das Vier- bis Fünffache des jährlichen Bruttogehalts, damit Hinterbliebene im Ernstfall ausreichend versorgt sind. Die Beiträge für die Risikolebensversicherung können steuerlich geltend gemacht werden.

Anzahl Risikolebensversicherung pro Haushalt 2018

Laut Statistiches Bundesamt haben 2018 von insgesamt 40,6 Mio. Haushalten etwa 7,0 Mio. eine abgeschlossene Risikolebensversicherung in Deutschland.

Anzahl Versicherungen Diagramm Haushalte insgesamt Anzahl Versicherungen Diagramm Haushalte mit RLV

Für wen lohnt sich eine Risikolebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man Angehörige im eigenen Todesfall vor finanzieller Not schützen möchte.

Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung sichert die Risikolebensversicherung "nur" die Hinterbliebenen im Fall des eigenen Ablebens ab. Mit Berufsunfähigkeitsrenten (BU Renten) kann man diese Form der Absicherung nicht gleichsetzen. Im Unterschied zu kapitalbildenden Lebensversicherungen mit niedrigen Zinsen spart man nicht und baut auch kein Vermögen auf. Für wen eignet sich also die RLV?

Abhängig ist dies maßgeblich von der familiären Situation und dem individuellen Lebensabschnitt. Grundsätzlich kann man festhalten, dass der Abschluss einer Risikolebensversicherung nur dann Sinn macht, falls man eine Familie oder andere Angehörige hat, die man im Fall des eigenen Todes finanziell versorgt wissen möchte. Sinnvoll ist das Versicherungsmodell insbesondere dann, wenn das eigene Einkommen die Familie maßgeblich ernährt, man laufende Großkredite hat oder gemeinsam mit einer anderen Person ein Unternehmen aufgebaut hat.

Eine mögliche Variante ist auch die verbundene Risikolebensversicherung, mit der sich Lebenspartner(innen) oder Geschäftspartner(innen) gegenseitig absichern. Verstirbt einer der beiden Personen während der Vertragslaufzeit, erhält die andere Person die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme. Ein Vorteil bei dieser Variante ist, dass im Ernstfall gegebenenfalls keine Erbschaftssteuer anfällt und die Beiträge oft noch günstiger ausfallen als bei der regulären RLV. Die Deckungssumme wird allerdings in jedem Fall nur einmalig ausgeschüttet, auch wenn beide Versicherungsnehmer(innen) zeitgleich versterben.

Eine Risikolebensversicherung lohnt sich auch dann, wenn größere Darlehensverbindlichkeiten bestehen. Daher wird im Zusammenhang mit einer Kreditaufnahme von den Banken oftmals die Restschuldversicherung als spezielle Form angeboten. Zuweilen kommt das Kreditgeschäft auch nur zustande, wenn sich die Kreditnehmerin / der Kreditnehmer zum Abschluss einer RLV bereit erklärt. Verstirbt man dann noch während der Kreditlaufzeit eines bestehenden Kredits, zahlt die Risikolebensversicherung den noch verbleibenden Kreditbetrag unabhängig von den Modalitäten des Kredits wie dem effektiven Jahreszins. Auch das schützt Angehörige im Ernstfall vor der Schuldenfalle.

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In diesen Fällen lohnt sich eine Risikolebensversicherung

Absicherung Familie Icon Absicherung der Familie
Absicherung Großkredite Icon Absicherung von Großkrediten
Absicherung Kreditnehmer Icon Alleinige(r) Kreditnehme(r)

Die Risikolebensversicherung sichert im Todesfall von ein oder mehreren Personen das finanzielle Auskommen der Hinterbliebenen. Die vorab individuell vereinbarte Summe erhalten im Ernstfall wahlweise Angehörige, das Kreditunternehmen, Geschäftspartner oder sonstige Erben – dazu können auch Vereine und Organisationen gehören. Ist man alleinerziehend, Allein- oder Hauptverdienende(r) der Familie, stellt man insbesondere auch sicher, dass der Nachwuchs im Ernstfall keine finanzielle Not leiden muss. Sie eignet sich also beispielsweise auch dann, wenn man anlässlich der Geburt eines Kindes neue Verantwortung übernehmen muss, aber keine hohen finanziellen Rücklagen bilden kann. Sofern die versicherte Person das Ende der Vertragslaufzeit erlebt, wird keine Leistung fällig.

Welche Risiken deckt eine Risikolebensversicherung ab?

Risikolebensversicherungen decken das Todesfallrisiko für einen vertraglich definierten individuell wählbaren Zeitraum ab. Die Beitragszahlungen kann man in diesem Zeitraum auf Wunsch in der Regel als Einmalbetrag, alle zwölf Monate, in vierteljährlichen Raten oder je als monatliche Rate zahlen. Grundsätzlich hat sie nicht das Ziel einer Kapitalbildung. Mit dem Abschluss können ganz unterschiedliche Ziele verfolgt werden – etwa die Bereitstellung eines Geldbetrages, der Familie, Kinder und Hinterbliebene vor finanziellen Belastungen schützen soll oder auch die Tilgung eines Konsumentenkredits, eines Baudarlehens, einer Hypothek oder anderer bestehender Kredite über große Summen.

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Welche Leistungen und Arten der Risikolebensversicherung gibt es?

Risikolebensversicherungen decken nur das Todesfallrisiko ab – es sei denn, Sie wählen Zusatzbausteine, die begrenzt auch bei Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit greifen.

Die Höhe der Versicherungsprämie orientiert sich einmal an der Vertragslaufzeit und am Eintrittsalter des Versicherungsnehmers. Dem Eintrittsalter sind jedoch Grenzen gesetzt, die je nach Versicherung zwischen 60 und 74 Jahren liegt.

Leistungen RLV

Versicherungsnehmer(innen) können zwischen verschiedene Möglichkeiten wählen:

  • Die klassische Variante
  • Die verbundene RLV, bei der zwei Personen je das Leben des anderen versichern.
  • Die sogenannte Restschuldversicherung zur Kredittilgung (auch fallende RLV)

Alle drei Formen dienen ausschließlich der Absicherung im Todesfall. Niemals ist eine RLV eine für die Altersvorsorge geeignete Versicherungsvariante, dient als BU-Rente oder Kapitalanlage. Tritt der Versicherungsfall nicht ein, kommen die Beitragszahlungen der Gemeinschaft der Versicherten zugute und fließen nicht zurück an die einstig Versicherten.

Die klassische Variante zählt zu den häufigsten Risikolebensversicherungen.

Mit gleichbleibender Versicherungssumme und fester Vertragslaufzeit – besonders gefragt.

Bei der Versicherungsform auf zwei verbundene Leben werden zwei Personen in einem Vertrag bei gleichbleibender Versicherungssumme für einen bestimmten Zeitraum versichert. Tritt der Todesfall bei einem der beiden Versicherten ein, wird die vereinbarte Summe an die Hinterbliebene oder den Hinterbliebenen ausbezahlt. Die verbundene Lebensversicherung wird nicht nur in Lebensgemeinschaften und Ehen gern genutzt, sondern auch von Geschäftspartnern. Die dritte Variante ist die Restschuldversicherung oder fallende Risikolebensversicherung, die abgeschlossen wird, wenn Verbraucherinnen oder Verbraucher einen Kredit aufnehmen. Die Versicherungssumme entspricht der Kredithöhe, der Versicherungszeitraum dem der Kreditlaufzeit. Sinkt der bestehende Kredit, sinkt auch die Versicherungssumme der Restschuldversicherung, folglich sinken auch die Beitragszahlungen. Ist die Darlehenssumme hoch, dann ist eine Restschuldversicherung dementsprechend auch bei einem günstigen Kredit sinnvoll.

Infografik Vorschau RLV Hier klicken, um die ganze Infografik anzusehen »

Welche Vor- und Nachteile hat eine Risikolebensversicherung?

  • Absicherung der Familie im Todesfall
  • Hohe Deckungssumme für geringe Beitragszahlungen
  • Individuelle Deckungssumme
  • Individuelle Vertragslaufzeit
  • Individuelle Absicherung
    • von Familie und Kindern
    • der Baufinanzierung
    • von Hypotheken
    • von Großkrediten
    • der Firma
  • Beiträge können steuerlich geltend gemacht werden
  • Keine kapitalbildende Versicherung
  • Versicherte profitieren selbst nicht von der RLV
  • Kein Anspruch auf Beitragsrückzahlung
  • Erlebt man das Ende der Vertragslaufzeit, erhält die Versicherungsgesellschaft die geleisteten Prämien

Deckungssumme und Laufzeit bei der Risikolebensversicherung

Die RLV kann man auf den persönlichen Bedarf zuschneiden.

Die Höhe der Deckungssumme

Mit der Versicherungssumme müssen Angehörige zur Not längerfristig auskommen, sowie die Beerdigungskosten tragen. Möglicherweise müssen davon nicht nur sämtliche Lebens- und Wohnkosten gedeckt werden, sondern auch die Ausbildung der Kinder. Bei der Restschuldversicherung für die Sicherung eines Baudarlehens entspricht die Versicherungssumme der Kredithöhe – oft inklusive der hohen oder niedrigen Zinsen – sie sinkt folglich parallel zur Kredittilgung. Experten empfehlen, mindestens das vier- bis fünffache Bruttojahreseinkommen des Hauptverdienenden zu veranschlagen.

Wie lang soll die Laufzeit sein?

Die Laufzeit eines Vertrages hängt insbesondere von der individuellen Lebens- und Versorgungssituation ab. Besonders wichtig ist der Abschluss von Risikolebensversicherungen in den Lebensphasen, in denen nur wenig oder noch kein Vermögen angespart worden ist. Sinnvoll ist eine Laufzeit von der Geburt eines Kindes bis zu einem Alter, in dem der Nachwuchs Ausbildung oder Studium beendet hat, finanziell auf eigenen Beinen steht und/oder in dem man als Versicherte(r) keine Großkredite mehr abbezahlen muss und ausreichend für das Rentenalter angespart haben.

Die Laufzeit beträgt deshalb auch oft zehn oder mehr als 20 Jahre. Geht es darum, ein Darlehen abzusichern, dann sollte die Laufzeit der Risikolebensversicherung mit der Laufzeit des Großkredites abgestimmt werden, sich also stets am Zins- und Tilgungsplan orientieren.

Wie setzen sich die Beiträge der Risikolebensversicherung zusammen?

Die Höhe der Versicherungssumme und die Beitragsberechnung sind von verschiedenen Komponenten abhängig. Auch unterscheiden sich die einzelnen Anbieter bezüglich Leistungen und Preisen, deshalb sollte man im Vorfeld unbedingt verschiedene Angebote vergleichen. Zu den wichtigen Beitragsfaktoren gehören:

  • Das Alter der / des Versicherten
  • Die Laufzeit der Versicherung
  • Die Höhe der Versicherungssumme
  • Die Gesundheit der / des Versicherten
  • Potentiell gefährliche und risikoreiche Hobbys
  • Die Höhe der Provision und die Vertragskosten

Die genannten Komponenten dienen der Versicherung als Grundlage für die Kalkulation der Versicherungsbeiträge. Dabei gilt allgemein: Je jünger und gesünder man bei Vertragsabschluss ist, desto günstiger fallen auch die Beitragszahlungen aus. Doch es gibt noch weitere Unterschiede zwischen den Anbietern, die ein kostenloser und unverbindlicher Versicherungsvergleich sichtbar werden lässt. Einige Versicherungen berechnen Rauchern einen entsprechenden Risikozuschlag. Gleiches gilt für Risiken, die mit gefährlichen Hobbys einhergehen – beispielsweise Freizeitaktivitäten wie Reiten und Free-Climbing – oder auch für erhöhte berufliche Gefahren, wie die von Dachdeckern oder Chemielaboranten. Ob ein Zuschlag erhoben wird und wie viel das kostet, erfährt man ebenfalls in einem Versicherungsvergleich.

Ist eine Gesundheitsprüfung nötig?

Risikolebensversicherungen gehören zu den Lebensversicherungen, deshalb ist eine Gesundheitsprüfung zwingend notwendig.

Im Rahmen dieser Prüfung der Gesundheit muss die / der zu Versichernde Gesundheitsfragen auf einem Antragsformular wahrheitsgetreu beantworten. Im weiteren Ablauf wird der Antrag von einem Sachbearbeiter überprüft. Bestehen gesundheitliche Beeinträchtigungen – also Krankheiten oder sonstige Beschwerden – wird der Antrag zur Risikoprüfung weitergeleitet.

Hier geht man ins Detail und kommt zu der Entscheidung, den Antrag anzunehmen, ihn abzulehnen, die / den zu Versichernden mit einem Risikozuschlag zu belegen oder weitere Unterlagen hinsichtlich der Prüfung der Gesundheit anzufordern. Das können zum Beispiel Arztberichte sein, die nachgereicht werden müssen.

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Oberstes Gebot ist die wahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen. Selbst wer versehentlich wahrheitswidrig antwortet, läuft Gefahr, dass der Versicherungsschutz bei Eintritt des Versicherungsfalls erlischt, sogar wenn die falsch beantwortete Frage nichts mit dem Todesfall zu tun hat.

Was untersucht der Arzt bei der Gesundheitsprüfung?

Bei der Gesundheitsprüfung werden gesundheitliche Risiken im Vorfeld analysiert und zur Beitragskalkulation herangezogen.

Vor Abschluss des Risikolebensversicherungsvertrags verlangt der Versicherer eine Überprüfung der Gesundheit von potentiellen Versicherungsnehmer(inne)n. Standard ist der schriftliche Weg über einen Fragebogen. Der Fragenkatalog beginnt mit allgemeinen Fragen, beispielsweise zur Ausübung riskanter Sportarten sowie zum Alkohol- und Zigarettenkonsum. Es folgen speziellere Fragen über bisherige und aktuelle Erkrankungen, etwa Atemwegserkrankungen, Diabetes oder Nervenleiden. Problematisch können psychische Erkrankungen und Depressionen sein, Versicherungen bewerten sie oft als Risiko und sehen eine erhöhte Selbstmordgefahr. Im Selbstmordfall wird der Versicherer die Leistungen dabei in jedem Fall verweigern.

Ärztliche Atteste müssen nur in Ausnahmefällen vorgelegt werden. Dies gilt meist bei höheren Versicherungssummen ab einem Betrag von 250.000 Euro. Manche Risikolebensversicherungen lassen sich dann jedoch eine schriftliche Bestätigung des Hausarztes über den Gesundheitszustand der / des zu Versichernden vorlegen. Zuweilen wird ein Belastungs-EKG oder auch ein Bluttest verlangt. Ein Versicherungsvergleich gibt kostenlos und unverbindlich Aufschluss über die Anforderungen einzelner Versicherungen.

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Ist eine Kündigung oder Beitragsfreistellung einer Risikolebensversicherung möglich?

Wer als Versicherungsnehmer mit einem finanziellen Engpass zu kämpfen hat, kann die Versicherungspolice kündigen. Dies sollte allerdings genau überlegt werden, denn dann fällt zum einen der Versicherungsschutz weg, zum anderen besteht kein Anspruch auf die Rückerstattung der gezahlten Beiträge. Grundsätzlich können Risikolebensversicherungen zum Ende eines Versicherungsjahres gekündigt werden, die diesbezügliche Frist liegt oft bei drei Monaten, Details finden sich im Versicherungsvertrag. Das Versicherungsjahr entspricht nicht immer dem Kalenderjahr, sondern beginnt mit dem im Antrag festgeschriebenen Datum.

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Eine Alternative bei finanziellen Engpässen könnte die zeitweilige Beitragsfreistellung sein. Die Versicherungssumme wird dann zwar herabgesetzt, aber zumindest besteht noch weiterhin Versicherungsschutz. Bei der Beitragsfreistellung wird die Beitragszahlung komplett eingestellt. Der Versicherer kalkuliert anhand der bis zu diesem Zeitpunkt eingezahlten Beiträge und der angefallenen Überschussanteile eine neue Versicherungssumme, sodass eine gewisse Grundversorgung erhalten bleibt.

RLV lassen je nach Vertragsinhalten noch weitere Möglichkeiten zu, um den Beitrag für den Versicherungsschutz zu senken, beispielsweise die Reduzierung der Todesfallsumme, die Kürzung der Versicherungslaufzeit oder eine Reduzierung der Beiträge. Übrigens hat man in einigen Fällen nicht nur ein ordentliches Kündigungsrecht, sondern auch die Möglichkeit zur Sonderkündigung: Und zwar dann, wenn der Versicherer den Beitragssatz um mehr als 10 % anhebt oder den Versicherungsschutz verringert – also etwaige Risiken und Umstände nach Vertragsabschluss ausklammert.

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Gibt es einen Rückkaufswert bei einer Risikolebensversicherung?

Anders als bei anderen Lebensversicherungsarten bedürfen Versicherungen zur Absicherung des Todesfalls keines großen Verwaltungsaufwands. Außerdem werden erwirtschaftete Überschüsse zuweilen direkt in bereits bestehende oder auch zukünftige Verträge eingebaut, was zu einer sofortigen Reduzierung der Beitragszahlungen oder auch zu einer Erhöhung der Versicherungssummen bei gleichem Beitrag führt. Eine günstige Entwicklung für eine Risikolebensversicherung ist die steigende Lebenserwartung, sodass sich das Sterblichkeitsrisiko während der Versicherungsphase insgesamt und allgemein verringert hat. Das bedeutet, dass bei einer RLV nur mit Risikokapital gearbeitet wird und kein Ansparkapital entsteht und damit auch kein Rückkaufswert.

Sind Beitragsrück-
erstattungen bei der Risikolebensversicherung möglich?

Die Risikolebensversicherung mit Beitragsrückerstattung ist eher selten. Welcher Versicherer dieses Produkt in seinem Portfolio hat, erfahren Verbraucher in einem Versicherungsvergleich. Bei diesem Modell werden im Rahmen der Beitragsrückerstattung die Beträge nach Ablauf des Versicherungszeitraums ausgezahlt, wenn der Leistungsfall nicht eingetreten ist – abzüglich des bisherigen Verwaltungsaufwands seitens des Versicherers. Es ist dabei wichtig, die Angebote der Anbieter in einem Versicherungsvergleich sorgfältig zu überprüfen, vor allem hinsichtlich der Beiträge, die aufgrund der Auszahlungsoption meist höher ausfallen. Da man bereits für jährlich niedrige zweistellige Beträge eine RLV bekommt, ist fraglich, ob sich derartige Investitionen rentieren.

Ist es sinnvoll, eine RL-Versicherung mit einer Berufsunfähigkeits-
versicherung zu kombinieren?

Bei einem sogenannten Kombi-Paket erhält die / der Versicherte mit Eintritt der Berufsunfähigkeit eine Rente (BU Rente).

Geleistet wird also nicht nur im Todesfall, sondern auch wenn die Versicherungsnehmerin / der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit berufsunfähig wird. Ein Vorteil einer Kombi-Police sind reduzierte der Kosten, da kombinierte Versicherungsverträge grundsätzlich preisgünstiger sind als zwei Einzelverträge. Kündigt man allerdings die RLV, fällt auch der Schutz der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) weg.

Auch hier ist es für Verbraucherinnen und Verbraucher wichtig, bei einem Versicherungsvergleich die unterschiedlichen Vertragsbedingungen von RLV und BU Rente herauszufiltern.

Als potentielle Kundin oder Kunde sollte man bei dem Berufsunfähigkeitsschutz darauf achten, dass vertraglich auf eine abstrakte Verweisung verzichtet wird. Diese würde die Versicherung dazu berechtigen zu verlangen, dass man trotz Berufsunfähigkeit in dem zuletzt ausgeübten Beruf in einem anderen Beruf arbeitet und zwar unabhängig von Qualifikation und Arbeitsmarktlage. Gezahlt wird nur, wenn nachweislich krankheitsbedingt gar kein Beruf mehr ausgeübt werden kann.

Wird die Auszahlungssumme einer Risikolebensversicherung besteuert?

Auch bei den Auszahlungen von Lebensversicherungen ist der Fiskus zugegen und hält gern die Hand auf.

Ob auf die Todesfallsumme Steuern anfallen, hängt von den Vertragsbedingungen und der Beziehung der Erben zu der / dem Verstorbenen ab. Wird die Summe vererbt, dann fällt grundsätzlich keine Einkommensteuer, sondern Erbschaftsteuer an. Bei dem eigenen Nachwuchs, bei Ehepartnerinnen, Ehepartnern und auch bei eingetragenen Lebenspartner(inne)n fällt die Erbschaftssteuer wegen der sehr hohen Freibeträge meist kaum ins Gewicht. Anderes gilt für nicht verheiratete Paare, sonstige Verwandte und Bezugspersonen, bei denen der Freibetrag erheblich geringer ausfällt. Doch das Zahlen von Erbschaftsteuer lässt sich durch einen Kunstgriff umgehen. Die Person, welche die Auszahlungssumme im Todesfall erhalten soll, sollte selbst die Versicherungspolice abschließen und seine Partnerin / seinen Partner versichern. Auf diese Weise werden die Beitragszahlungen für die eigene Absicherung geleistet. Kommt es zum Versicherungsfall, erhält man die Leistung nicht als Erbe, sondern als vertragliche Versicherungsleistung und ist von der Erbschaftssteuer befreit.

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YouTube-Video zur Risikolebensversicherung

Das YouTube-Video zur Risikolebensversicherung von TARIFCHECK24 erklärt einfach für wen die RLV sinnvoll ist.

Infos zum Risikolebensversicherung Vergleich

Informationen über die RLV

Der Zeitpunkt des eigenen Todes kann niemand vorhersehen. Und niemand denkt gerne an die Möglichkeit des frühzeitigen Versterbens durch Krankheit oder einen Unfall. Trägt man Verantwortung für Dritte, kommt man zuweilen jedoch nicht darum herum. Gerade wenn man Familie hat, sollte dieses Risiko objektiv betrachtet werden. Wenn also von einem plötzlichen Tod nicht nur die eigene Person betroffen ist, sondern existenzielle Probleme für Kinder, Ehepartnerin, Ehepartner, Lebensgefährtin, Lebensgefährten und / oder andere wichtige Personen entstehen. In diesen Fällen lohnt es sich, über eine Risikolebensversicherung nachzudenken. Diese kann nicht nur in Kombination mit anderen Vorsorgeprodukten abgeschlossen werden, sondern ist bei vielen Versicherungsunternehmen eine eigenständige Vertragsalternative.

Laien in Versicherungsfragen fällt der grundlegende Überblick über die RLV-Vertragsbestimmungen schwer. Nicht immer ist sofort erkenntlich, wie genau die Preise und Leistungen einzelner Anbieter einzuordnen sind.

Kostenlose und unverbindliche RLV-Vergleiche über das Internet leisten Ihnen bereits bei diesen elementaren Fragen eine wichtige Hilfestellung und sparen Ihnen darüber hinaus viel Zeit und womöglich sogar Geld. Geben Sie einfach Ihre Wünsche und Eckdaten in das Online-Formular ein. Eine Experte wird Sie dann zeitnah kontaktieren, mit Ihnen verschiedene Tarife und Optionen zu erörtern. Der Service ist selbstverständlich zu allen Zeiten unverbindlich und kostenfrei.

Die richtige Absicherungssumme wählen

Idealerweise haben Sie schon im Vorfeld eine Vorstellung davon, welchen Betrag die Risikolebensversicherung im Ernstfall ausschütten soll. Um Angehörige im Ernstfall langfristig versorgt zu wissen, empfiehlt sich eine Summe, die dem drei- bis fünffachen Bruttojahresgehalt entspricht. Insbesondere dann, wenn Sie die / der Hauptverdiener(in) Ihrer Familie sind, wenn Ihre Kinder noch nicht auf eigenen Beinen stehen oder wenn Ihre Großkredite erst mit den kommenden Jahrzehnten oder Jahren abbezahlt werden.

Den passenden Versicherungsschutz preisgünstig finanzieren

Trotz Deckungssummen im sechsstelligen Bereich und Laufzeiten über mehr als ein Jahrzehnt ist die Risikolebensversicherung auch für junge Familien ohne große Rücklagen bezahlbar. Ein kostenloser Online-Vergleich hilft Ihnen nicht nur bei der Entscheidungsfindung, sondern spart Ihnen auch sehr viel Zeit und Rechercheaufwand.

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